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Ultrafeine Partikel

Seit Mitte der 1990er Jahre gilt als wissenschaftlich gesichert, dass Feinstaub (<10 µm) eine gesundheitliche Gefährdung für den Menschen darstellt. Mit einer erhöhten Feinstaubbelastung gehen sowohl akute Effekte wie Sterblichkeit nach Tagen mit hoher Feinstaubbelastung oder Krankenhauseinweisungen aufgrund von Atemwegserkrankungen als auch chronische Effekte wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus oder Frühgeburten einher.

Der Forschungsbereich Ultrafeine Partikel beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit ultrafeine Partikel (<100 nm) als kleinste Fraktion des Feinstaubs einen eigenständigen Risikofaktor für Umwelt und Gesundheit des Menschen darstellen.

Wenn sich die Toxizität der ultrafeinen Partikel qualitativ oder quantitativ von der des Feinstaubs unterscheidet, wäre ein differenziertes Risikomanagement, vor allem hinsichtlich adäquater Messmethoden und einer entsprechenden Regulation der Emissionen, erforderlich.

Im Rahmen eines Vorprojekts wurden Forschungsgruppen in Bayern ausfindig gemacht, die sich durch gemeinschaftliche Forschung in einem Projektverbund dieser Thematik annehmen.

Vorprojekt BayUFP (10/19 – 12/20)

Projektverbund BayUFP (11/20 – 10/23)
Messung, Charakterisierung und Bewertung ultrafeiner Partikel

 

Kontakt

Tel. 09131 / 85-26977
E-Mail: ipasum-ufp(at)fau.de

Elisabeth Pfleger (M. Sc.)